Die "Mebusmühle" hat neue Besitzer

26.03.2010 (Peter Kuhlendahl | RGA)

Urkundlich erwähnt wurde die Mebusmühle bereits im Jahr 1528. Damals war sie noch eine echte Mühle und es gab einen entsprechenden Eintrag in einer Wermelskirchener Kirchenrechnung. Ins Jahr 1800 reichen die Spuren zurück,dass unterhalb der Remscheider Talsperre ein gastronomischer Betrieb entstanden sei. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, obwohl der bisherige Eigentümer Dirk Passen das Restaurant "In der Mebusmühle" aus gesundheitlichen Gründen nicht weiterbetreiben kann und sich am 31. März von seinen Gästen verabschieden wird.

Sein Nachfolger steht indes fest. Mario Romanowski und seine Partnerin Gudrun Köster haben die Immobilie gekauft. "Wir waren seit mehr als einem Jahr mit der Familie Passen im Gespräch und wagen nun den Schritt", so Romanowski, der in der Remscheider Restaurantszene wahrlich kein Unbekannter ist. Seit acht Jahren betreibt er das "Schmiedestübchen" an der Bismarckstraße. Zuvor hat der gelernte Koch und Restaurantfachmann bei "Mövenpick" und im Bremer Gourmet-Restaurant "Wachtelhof" gearbeitet. Das "Schmiedestübchen" wird zunächst übrigens weiter unter seiner Regie laufen.

Im Restaurant "In der Mebusmühle" wird sich in naher Zukunft einiges ändern. Der Betrieb soll zwar ohne Unterbrechung fortgeführt werden, es stehen allerdings große Umbauten an. Zunächst wird der große Saal ein neues Gesicht erhalten. Hier sollen in Zukunft neben Feierlichkeiten auch besondere Events stattfinden. Das Restaurant, dessen Modernisierung anschließend beginnt, soll im Landhausstil geführt werden. Bezüglich der Küche gibt es von Mario Romanowski auch eine klare Ansage: "Wir werden unseren Gästen die neue, moderne deutsche Küche präsentieren."